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All­ge­mei­ne Geschäftsbedingungen

1. Durch Er­tei­lung des Auf­tra­ges er­klärt sich der Auf­trag­ge­ber mit den nach­ste­hen­den Ge­schäfts­be­din­gun­gen einverstanden.

2. Ein Auf­trag be­darf kei­ner Form, er kommt auch da­durch zu­stan­de, dass un­se­re Tä­tig­keit in An­spruch ge­nom­men wird.

3. Die An­nah­me un­se­rer Mak­ler­diens­te oder un­se­rer An­ge­bots­an­ga­ben so­wie Aus­wer­tung von uns ge­ge­be­ner Nach­wei­se ge­nü­gen zum Zu­stan­de­kom­men ei­nes Mak­ler­ver­tra­ges zu die­sen Geschäftsbedingungen.

4. Wir ver­pflich­ten uns, die Auf­trä­ge mit der Sorg­falt ei­nes or­dent­li­chen Kauf­manns zu be­ar­bei­ten und wer­den alle Un­ter­la­gen – so­weit mit der Durch­füh­rung des Auf­tra­ges ver­ein­bar – ver­trau­lich behandeln.

5. Der Auf­trag­ge­ber ver­pflich­tet sich, un­se­re sämt­li­chen Mit­tei­lun­gen und Un­ter­la­gen streng ver­trau­lich zu be­han­deln. Er­langt ein Drit­ter durch den Auf­trag­ge­ber bzw. den Emp­fän­ger oder mit des­sen Bil­li­gung Kennt­nis von un­se­ren Mit­tei­lun­gen, oder auch nur der Adres­se, und ge­langt der Drit­te da­durch zu ei­nem Ge­schäfts­ab­schluss oder sons­ti­gem wirt­schaft­li­chen Vor­teil, hat der Auf­trag­ge­ber an uns die ver­ein­bar­te Mak­ler­ge­bühr zu be­zah­len, ohne dass es un­se­rer­seits ei­nes Scha­dens­nach­wei­ses bedarf.

6. Vor­be­halt­lich de­ren Zu­stim­mung, ge­ben wir auf An­fra­ge die Na­men der je­wei­li­gen Ei­gen­tü­mer bekannt.

7. Eine di­rek­te Kon­takt­auf­nah­me mit dem Ver­trags­part­ner (Ei­gen­tü­mer bzw. In­ter­es­sent) darf nur mit un­se­rer Zu­stim­mung er­fol­gen. Von di­rek­ten Ver­hand­lun­gen und de­ren In­halt sind wir un­auf­ge­for­dert zu unterrichten.

8. Wir ha­ben An­spruch auf An­we­sen­heit bei Ver­trags­ab­schluss und auf eine so­fort zu er­tei­len­de Aus­fer­ti­gung oder Ab­schrift des Ver­tra­ges und al­ler sich dar­auf be­zie­hen­den Ne­ben­ab­re­den, so­weit die­se für die Be­rech­nung und Fäl­lig­keit der Mak­ler­ge­bühr von Be­deu­tung sind. Münd­li­che Ver­ein­ba­run­gen die­ser Art sind uns um­ge­hend bekanntzugeben.

9. Falls dem Auf­trag­ge­ber die durch uns nach­ge­wie­se­ne oder ver­mit­tel­te Ge­le­gen­heit zum Ab­schluss ei­nes Ver­tra­ges be­reits be­kannt ist, muss er uns dies bin­nen ei­ner Wo­che nach Er­halt, un­ter Bei­fü­gung des Nach­wei­ses, schrift­lich zur Kennt­nis brin­gen. An­dern­falls kann sich der Auf­trag­ge­ber auf eine sol­che Kennt­nis nicht mehr berufen.

10. Bei Al­lein­auf­trä­gen ist eine et­wa­ige frü­he­re Ob­jekt­kennt­nis des Auf­trag­ge­bers (In­ter­es­sen­ten) un­be­acht­lich. Der Auf­trag­ge­ber hat da­her auch in die­sem Fall die ent­spre­chen­de Pro­vi­si­on ge­mäß die­sen Ge­schäfts­be­din­gun­gen an uns zu entrichten.

11. Wir sind be­rech­tigt, auch für den je­wei­li­gen Ver­trags­part­ner ent­gelt­lich oder un­ent­gelt­lich tä­tig zu werden.

12. Bis auf Wi­der­ruf dür­fen wei­te­re Ob­jekt­an­ge­bo­te zu­ge­sandt wer­den. Für alle zu­künf­tig von uns nach­ge­wie­se­nen Ob­jek­te gel­ten die glei­chen Bedingungen.

13. Ent­ste­hung des Pro­vi­si­ons­an­spru­ches:
Mit dem Ab­schluss ei­nes durch un­se­ren Nach­weis und/oder un­se­re Ver­mitt­lung zu­stan­de ge­kom­me­nen Kauf‑, Pacht- oder Ge­wer­be­miet­ver­tra­ges, ist die an­ge­ge­be­ne Nach­weis- bzw. Ver­mitt­lungs­pro­vi­si­on am Tage des Ver­trags­ab­schlus­ses ver­dient, fäl­lig und zahlbar.

So­fern kei­ne Pro­vi­si­ons­hö­he ver­ein­bart ist, gel­ten fol­gen­de Provisionssätze:

A.) Bei Kauf­ver­trä­gen:
Im In­land 4% (bei ei­nem Ob­jekt­wert un­ter EUR 50.000,00 be­trägt die Min­dest­pro­vi­si­on EUR 2.000,00).

B.) Bei Pacht-/ Ge­wer­be­miet­ver­trä­gen je­weils be­zo­gen auf die Brut­to­mie­te ab­züg­lich En­er­gie­kos­ten:
drei Mo­nats­mie­ten. Im Üb­ri­gen gel­ten die orts­üb­li­chen Provisionssätze.

14. Der Pro­vi­si­ons­be­rech­nung wird stets der ge­sam­te Wirt­schafts­wert des Ver­tra­ges un­ter Ein­schluss al­ler da­mit zu­sam­men­hän­gen­den Ne­ben­ab­re­den zu­grun­de­ge­legt. Mit der Pro­vi­si­ons­zah­lung wird die je­weils gül­ti­ge Mehr­wert­steu­er zu­sätz­lich fällig.

15. Ge­lingt dem Ver­käu­fer eine Er­hö­hung des ur­sprüng­li­chen oder von uns nied­ri­ger aus­ge­han­del­ten Kauf­prei­ses, so er­rech­net sich die vor­ge­nann­te pro­zen­tua­le Ver­gü­tung aus dem letz­ten Kaufpreis.

Der Pro­vi­si­ons­an­spruch be­steht auch dann, wenn we­nigs­tens ein dem­sel­ben wirt­schaft­li­chen Zweck die­nen­des Ge­schäft zu­stan­de kommt und da­durch der glei­che wirt­schaft­li­che Er­folg er­zielt wird. Dies gilt vor al­lem dann, wenn der Er­werb des nach­ge­wie­se­nen Ob­jek­tes in der Zwangs­ver­stei­ge­rung er­folgt oder wenn z. B. an­statt mit dem Ei­gen­tü­mer mit dem Mie­ter ein Ver­trag als Un­ter­miet­ver­trag ge­schlos­sen wird.

Der vol­le Ge­büh­ren­an­spruch ent­steht auch bei Mit­ver­ur­sa­chung der zu­stan­de ge­kom­me­nen Ver­trä­ge durch uns.

Dies gilt be­son­ders für den Fall, wenn mit den von uns nach­ge­wie­se­nen In­ter­es­sen­ten bin­nen ei­ner Frist von drei Jah­ren nach Ab­schluss des ers­ten von uns ver­mit­tel­ten Ver­tra­ges wei­te­re Ge­schäf­te ab­ge­schlos­sen wer­den, die in ei­nem wirt­schaft­li­chen Zu­sam­men­hang mit dem zu­erst er­teil­ten Auf­trag oder den wei­ter er­teil­ten Auf­trä­gen stehen.

Ein wirt­schaft­li­cher Zu­sam­men­hang ist stets ge­ge­ben, wenn die durch uns her­ge­stell­te Ver­bin­dung zu wei­te­ren Ver­trä­gen führt, die nach die­sen All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen uns ge­gen­über pro­vi­si­ons­pflich­tig sind.

16. Der An­spruch ent­steht auch dann, wenn der Ge­schäfts­ab­schluss statt durch den Auf­trag­ge­ber selbst ganz oder teil­wei­se durch des­sen Ehe­gat­ten oder nahe Ver­wand­te oder Ver­schwä­ger­te oder sol­che na­tür­li­chen oder ju­ris­ti­schen Per­so­nen er­folgt, die zu ihm in ge­sell­schafts­recht­li­chen, ver­trag­li­chen oder wirt­schaft­li­chen na­hen Ver­hält­nis­sen stehen.

17. Kommt bei Aus­lands­ge­schäf­ten ein nicht no­ta­ri­el­ler Vor- oder Haupt­ver­trag (Kauf­ver­spre­chen oder Kauf­ver­trag) zu­stan­de, so ist die Pro­vi­si­on be­reits am Tage die­ses Ver­trags­ab­schlus­ses zahlbar.

18. Bei ver­bind­li­chen, no­ta­ri­el­len Kauf- bzw. Ver­kaufs­an­ge­bo­ten ist die vol­le Pro­vi­si­on eben­falls so­fort fällig.

19. Der An­spruch be­steht auch dann, wenn die Mit­ur­säch­lich­keit der Mak­ler­tä­tig­keit ge­ge­ben ist oder wenn der Ver­trags­ab­schluss erst nach Ab­lauf der Mak­ler­tä­tig­keit er­folgt. Über­ein­stim­mung von An­ge­bots- und Ab­schluss­be­din­gun­gen ist nicht erforderlich.

20. Scha­dens­er­satz­an­sprü­che sind uns ge­gen­über, mit Aus­nah­me grob fahr­läs­si­gen Han­delns, aus­ge­schlos­sen. Da wir uns bei al­len An­ga­ben auf die In­for­ma­tio­nen Drit­ter stüt­zen müs­sen, kön­nen wir kei­ne Ge­währ für de­ren Rich­tig­keit und Voll­stän­dig­keit über­neh­men. Die An­ge­bo­te sind frei­blei­bend, da wir kei­ne Ge­währ für ei­nen even­tu­el­len Zwi­schen­ver­kauf über­neh­men können.

An­der­wei­ti­ge Ab­ma­chun­gen er­lan­gen nur durch schrift­li­che Be­stä­ti­gung des Mak­lers Gültigkeit.

Ist der Auf­trag­ge­ber Voll­kauf­mann, eine ju­ris­ti­sche Per­son des öf­fent­li­chen Rechts oder ein öf­fent­lich recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen, so ist für alle sich aus dem Ver­trags­ver­hält­nis er­ge­ben­den Strei­tig­kei­ten Bay­reuth Ge­richts­stand. Der glei­che Ge­richts­stand gilt, wenn der Auf­trag­ge­ber kei­nen all­ge­mei­nen Ge­richts­stand im In­land hat oder nach Ver­trags­ab­schluss sei­nen ge­wöhn­li­chen Auf­ent­halts­ort aus dem In­land ver­legt, so­weit im in­ter­na­tio­na­len Ge­richts­ab­kom­men nichts an­de­res ge­re­gelt ist.

Stand Juni 2015

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